Betriebsärzte werden in die COVID-19-Impfstrategie eingebunden

Voraussetzung für die Impfungen im Betrieb ist die digitale Meldung an das RKI.

Die Bundesregierung plant nach ersten Aussagen, die Betriebsärzte bereits im
Juni in die COVID-19 Impfungen einzubeziehen.

Diesen Prozess können und wollen wir mit SAmAs HEALTH und SAmAs ENTERPRISE unter Einbeziehung der neuen EnVita.one Schnittstelle zum RKI unterstützen, so dass das Potential der Werks- und Betriebsärzte bestmöglich und so schnell wie möglich ausgeschöpft werden kann.

Digitale Impfsurveillance für kleine und große Praxen in der Arbeitsmedizin

Mit dem Einsatz der SAmAs HEALTH und SAmAs ENTERPRISE Pandemieversion und der EnVita.one Schnittstelle zum RKI wird die Impfsurveillance sichergestellt.
COVID-19-Impfungen werden wie gewohnt dokumentiert und in Echtzeit an die RKI-Impfsurveillance übertragen.

Ausblick und Fortschritt der aktuellen Entwicklungen

Auf dieser Seite informieren wir Sie zu den aktuellen Entwicklungen der SAmAs HEALTH und ENTERPRISE Pandemieversionen.

Dabei werden wir Entwicklungsschritte und Zeitpläne veröffentlichen, wichtige Informationen für Benutzer bereitstellen und nachfolgend häufig gestellte Fragen beantworten.

Fragen und Antworten zur digitalen Impfsurveillance

§ 7
Impfsurveillance
(1) Die Impfzentren, einschließlich der bei Ihnen angegliederten mobilen Impfteams, beauftragten Arztpraxen, die
nicht an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen und beauftragten Betriebsärzte oder die durch Landesrecht
bestimmte Stelle haben täglich folgende Angaben nach § 13 Absatz 5 Satz 1 des Infektionsschutzgesetzes an das
Robert Koch-Institut zu übermitteln:

1. Patienten-Pseudonym,
2. Geburtsmonat und -jahr,
3. Geschlecht,
4. fünfstellige Postleitzahl und Landkreis der zu impfenden Person,
5. Kennnummer und Landkreis des Impfzentrums,
6. Datum der Schutzimpfung,
7. Beginn oder Abschluss der Impfserie (Erst- oder Folgeimpfung),
8. impfstoffspezifische Dokumentationsnummer (Impfstoff-Produkt oder Handelsname),
9. Chargennummer,
10. Grundlage der Priorisierung nach den §§ 2 bis 4.

Ja, für SAmAs HEALTH und SAmAs ENTERPRISE werden aktuell Updates entwickelt. Mit der Auslieferung der Produktionsversion 18.20 wird die Erfassung der erforderlichen Daten für die Impfsurveillance möglich sein. Die Auslieferung der unterjährigen Produktionsversion 18.20 beginnt am 15.06.2021 und ist Vorrausetzung für die SAmAs-Pandemieversion 18.200. Am 01.07.2021 startet die Auslieferung der SAmAs-Pandemieversion mit der Versionsnummer 18.200 und inkludiert die EnVita.one-Schnittstelle zum RKI.

Ja, damit die erforderlichen Softwareupdates geliefert werden können, ist ein gültiger Lizenz- und Wartungsvertrag für SAmAs Software erforderlich.

Nein, es wird lediglich die EnVita.one Schnittstelle zum RKI für SAmAs HEALTH und ENTERPRISE benötigt.

Mit der unterjährigen Produktversion 18.20 ab dem 15.06.2021 ist die Erfassung der notwendigen Daten möglich, jedoch nicht die automatische Meldung!  Ab dem 01.07.2021 wird eine Pandemie-Version mit der Versionsnummer 18.200 ausgeliefert. Darin ist die Schnittstelle zum digitalen Impfzentrum - EnVita.one integriert. Darüber kann direkt aus der gewohnten SAmAs Umgebung an das RKI gemeldet werden.

Die Corona-Schutzverordnung schreibt eine tagesaktuelle Meldung vor. Daher ist eine rückwirkende Übertragung der Daten zur Impfsurveillance nicht möglich!

Wenn Sie selbst und ohne die SAmAs-Pandemieversion Daten an die Impfsurveillance melden wollen, müssen sie die Daten händisch übertragen, oder per csv-Datei (comma-separated values) an das RKI übermitteln. In beiden Fällen müssen sie sich jedoch selbst beim RKI registrieren und den Zertifizierungs- und Validierungsprozess durchlaufen.

Die Benutzerregistrierung und -anmeldung können Sie direkt in der Menüleiste der Anwendungen SAmAs HEALTH und SAmAs ENTERPRISE starten. Die Voraussetzung für Registrierung ist eine aktivierte SAmAs Benutzerlizenz. Um den Workflow der Benutzerregistrierung zu starten benötigen Sie zudem eine aktive Internetverbindung. Mit aktiver SAmAs Benutzerlizenz und einer Internetverbindung können Sie dann die Registrierung starten. Nach erfolgreicher Registrierung können Sie sich über die Menüleiste anmelden.

Nein, für die Benutzerregistrierung aus SAmAs heraus gibt es keine unterschiedlichen Lizenzmodelle für Ärzte und Assistenten. Der Registrierungsprozess muss für jeden teilnehmenden und in SAmAs angemeldeten Benutzer durchgeführt werden.

Die Laufzeit pro Benutzerlizenz beträgt 1 Jahr und wird nicht automatisch verlängert. Eine Verlängerung der Laufzeit kann vor Ablauf der Lizenz aktiviert werden. Die Abrechnung erfolgt jährlich im Voraus.

Nein. Das arbeitsmedizinische Impfzentrum EnVita.one ist beim RKI als Impfzentrum und Meldestelle registriert und zertifiziert. Die Meldung von SAmAs HEALTH und ENTERPRISE erfolgt über das digitale Impfzentrum EnVita.one. Daher werden alle Änderungen an der Meldung auch automatisch übernommen. Sie müssen sich daher nicht um eine Zertifizierung und Authentifizierung beim RKI kümmern.

Ja, der Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV) wird Ihnen während des Workflows der Registrierung angezeigt und mit Ihrer Zustimmung abgeschlossen. Die EnVita.one GmbH bietet die RKI Schnittstelle zur Impfsurveillance an. Damit geht der Kunde einen Vertrag mit der EnVita.one GmbH ein. Der Vertrag wird als Dokument erzeugt und als PDF gespeichert. Sie können den Vertrag herunterladen.

Ja, alle Daten werden verschlüsselt und damit sicher übertragen.

Grundlegend ja. Allerdings müssen Daten wie beispielsweise die PLZ des Probanden zwingend vorhanden sein. Sollten diese Daten nicht vorliegen, müssen Daten ergänzt werden.

Nein. Die Schnittstelle wird komplett im Hintergrund arbeiten. Sie können daher ihren gewohnten Prozess beibehalten.

Die EnVita.one Schnittstelle wird mehrere Mechanismen beinhalten um dies sicherzustellen. So prüft die Schnittstelle bereits, ob die aktuellen Bezeichnungen der Impfstoffe, wie vom RKI vorgegeben, verwendet wurden und weist auf Fehler in den Daten oder auf fehlende Daten hin.

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    Flash NEWS

    Digitaler EU-Impfnachweis soll spätestens Ende Juni kommen

    Am 10. Mai beginnt der Praxistest der EU-"Green Certificates", Deutschland beteiligt sich. Die Bürger müssen sich allerdings noch bis Ende Juni gedulden.

    Die EU-Kommission hat weitere Details zum Zeitplan und der Technik hinter dem sogenannten "grünen Zertifikat", dem digitalen Impfnachweis, vorgestellt.

    Die Zertifikate selbst können beispielsweise Angaben zur Art des Impfstoffs, aber auch PCR-Test-Informationen oder Angaben zu einer durch COVID-19 erworbenen Immunität enthalten. Sie werden von einer autorisierten Stelle, beispielsweise einem Arzt, in einer "Certificate Generation App" beantragt und dann vom Gateway ausgestellt. Der Bürger erhält ein PDF, das ausgedruckt zusammen mit dem Personalausweis als Impfnachweis gilt. Wahlweise kann er das Zertifikat in eine vom Staat ausgegebene Wallet-App übertragen. Die Wallets der Smartphone-Betriebssysteme kommen dafür nicht zum Einsatz.

    Derzeit einwickeln Telekom und SAP Templates für alle Arten von Apps, die ins Spiel kommen, also etwa auch die Validierungs-Apps, die Zertifikate scannen und (dank PKI auch offline) prüfen können. Wie bei der Corona-Warn-App verläuft dieser Entwicklungsprozess quelloffen und transparent, die Repositories liegen auf GitHub. Jeder teilnehmende Staat kann sich dort bedienen, muss also bei der Entwicklung seiner Apps nicht bei null beginnen. In Deutschland und Frankreich beispielsweise ist vorgesehen, dass es keine eigene Wallet-App geben wird, sondern die Zertifikate in den nationalen Corona-Warn-Apps gespeichert werden.

    Quelle: Heise 30.04.2021