Vorbereitungen auf Corona-Impfungen

Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Haus- und Betriebsärzte halten ein viel schnelleres Tempo beim Impfen für möglich, wenn sie endlich mit eingebunden würden.

Fünf Millionen Impfungen durch Betriebsärzte

Weitere fünf Millionen Menschen könnten pro Monat geimpft werden, wenn auch die 12.000 Betriebsärzte in Deutschland mit anpacken. Arbeitsmedizinische Verbände und Spahn sind sich einig: Betriebsärzte sollen bald gegen SARS-CoV-2 impfen.

SAmAs reserviert Programmierkontingent für Schnittstellen

Wir werden die Eindämmung der Pandemie und das Impfen durch Betriebsärzte unterstützen und haben für die Entwicklung der erforderlichen Schnittstellen Programmierkontingente reserviert, sagt Michael Schulte, Geschäftsführer der SAmAs GmbH. In Expertenkreisen tauschen wir Informationen aus und halten Kontakt zu Behörden, Institutionen, Verbänden und Teilnehmern. Das digitale Impf-Monitoring, kurz DIM, steht dabei genauso im Fokus wie die Abrechnung und der digitale Impfpass.

KVB startete die Vorbereitung für Hausarztpraxen

Die Vorbereitungen für das Verabreichen der Corona-Schutzimpfung in den Arztpraxen laufen auf Hochtouren.

Einfache Dokumentation

Auch die Vorgaben an die Dokumentation, wie sie aktuell für die Impfzentren gelten, sollen an den Praxisbetrieb angepasst werden. Die KBV habe bereits ein Software-Tool entwickelt, in das die Praxen tagesaktuell lediglich eintragen, wie viele Erst- und wie viele  Zweitimpfungen sie je Impfstoff verabreicht haben.

Online-Tool des Zi berechnet verschiedene Impfszenarien

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hat die vor zwei Wochen vorgestellte Modellierung zur Nationalen Impfstrategie nunmehr weiterentwickelt und aktualisiert. Danach ist die Betrachtung des Impfgeschehens sowohl für den Bund als auch Länderebene möglich.

Stand der Impfkampagne in Deutschland

Update 12.03.2021

Um den bürokratischen Aufwand in den Arztpraxen zu reduzieren, erfolgt die Datenübermittlung zur Impfsurveillance in zwei Schritten:

  • Die vollständigen Daten nach §13 Abs. 5 des Infektionsschutzgesetzes werden im zeitlichen Zusammenhang mit der quartalsweisen Abrechnung über die Kassenärztlichen Vereinigungen an das RKI personenbezogen gemeldet. Dafür können die etablierten Verfahren der KV-Impfsurveillance genutzt werden.
  •  Darüber hinaus wird möglichst zeitnah eine tägliche Meldung aggregierter Daten durch die Arztpraxen über die KBV an das RKI erfolgen. Eine entsprechende Anwendung ist durch die KBV bereits zur Testung entwickelt. Die Kassenärztlichen Vereinigungen eines Bundeslandes werden den jeweiligen Ländern die täglich erhobenen Daten über die Impfungen in den Praxen zur Verfügung stellen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung stellt den niedergelassenen Ärzten zu allen Aspekten regelmäßig und in Absprache mit dem BMG Infopakete zur Verfügung.
94. Gesundheitsministerkonferenz (GMKU) Beschluss vom 10.03.2021